Ich begleite Mütter, die mit dem Wachsen ihrer Kinder merken, dass sie noch in ihrer Tochterrolle festhängen – dabei eigene Beziehungsmuster zu gestalten, um eine selbstbestimmte, ihren Werten entsprechende Mutterschaft leben zu können. Eine Begleitung für Mütter, die ihre Familie lieben und sich gleichzeitig in ihr verlieren, die liebend und kraftvoll gestartet sind und nun Rat- und Kraftlosigkeit in sich beheimaten. Systemisch, beziehungsorientiert und mit einem Blick darauf, was an alten Beziehungsmustern noch wirkt, damit du deine Mutterrolle selbstbestimmt gestalten kannst. Hin zu selflovemotherhood.
Ich liebe meine Kinder! Wie eigentlich alle Eltern, war ich mit bedingungsloser Liebe gestartet. Mein Herz war so voll und die Beziehung so unmittelbar. Ich lebte mit ihnen, ich atmete mit ihnen. Ich erspürte ihre Bedürfnisse, passte mich ihrem Rhythmus an. Jedem Kind aufs Neue. Mich hinzugeben und mich selbst dabei nicht wichtig zu nehmen war mein Leben. Meine Grenzen waren verhandelbar und darauf war ich stolz. Mit der Zeit rückte ich mehr und mehr in den Hintergrund und schließlich kippte meine Fülle in Leere. Und in dieser Leere machte sich eine Frage breit: „Vielleicht war mein Verhalten als Mutter gar nicht das NORMAL?" Ich beobachtete meinen Mann im Umgang mit den Kindern. Ich hatte ihm oft Vorwürfe gemacht: Er verlange zu viel von den Kindern. Er denke sich nicht genug in sie hinein. Er verstehe sie nicht wirklich. Was ich sah: Er war zugewandt, ohne sich aufzugeben. Er kommunizierte Grenzen, ohne Nähe zu verlieren.
In mir wuchs die Vermutung, dass mein sehr zugewandtes, aufopferndes Verhalten nicht freiwillig gewählt war. Wo war die Anna, die selbstbestimmt und auch selbstfürsorgend als Mama leben wollte? Mir wurde klar, dass ich das Beziehungsmuster meiner Kindheit weiterlebte.
Was nun? Weiterleben und meinen Selbstwert aus dem GlĂĽck meiner Kinder ziehen? Oder gelernte Verhaltensweisen hinterfragen?
Ich schaute hin. Ich verstand meine als Kind gelernten Beziehungsmuster. Das Anpassen, die Aufopferung waren damals kluge Lösungen, die heute nicht mehr trugen. Ich lernte als Mutter selbstbestimmt und aktiv neue Beziehungsmuster zu gestalten und zu leben. Lieben und Grenzen setzen schließen sich nicht aus. Grenzen sind vielmehr ein Ausdruck von Liebe – meinen Kindern und mir selbst gegenüber.
Heute begleite ich Mütter, die merken, dass sie sich in der Liebe zu ihren Kindern selbst aufgegeben haben. Die dabei sind, sich zu verlieren oder sich schon verloren haben. Weil sie noch verheddert sind in ihrer Tochterrolle und alten Beziehungsmustern. Ich begleite sie raus aus der Unfreiheit, hinein in eine Selbstbestimmtheit mit neuen Beziehungsmustern, die Grenzen und Selbstliebe möglich machen. Weil SELFLOVE und MOTHERHOOD sich nicht ausschließen.
Als Tochter einer narzisstischen Mutter habe ich selbst erlebt, was es heißt, in alten Beziehungsmustern zu stecken – und welche tiefe Freiheit es bringt, sich von ihnen loszusagen. Ich habe viel Strecke alleine gemacht, bevor durch Weltvonunten® endlich tiefergehende Prozesse in Bewegung kamen, und ich freue mich nun, andere bei ihren Prozessen zu begleiten. Darüber hinaus durfte ich in meinem Ursprungsberuf als Lehrerin immer wieder für Eltern, die sich mir anvertrauten, den Raum halten.
Zwei Wege der Begleitung – für Mütter, die ihre Mutterrolle selbstbestimmt gestalten und raus aus alten Beziehungsmustern möchten.
Dauer: 5 × 45 Minuten (davon 4 Sitzungen in deinem Tempo in 3 Monaten, die 5. spätestens im 6. Monat)
Ergebnis: Weniger SchuldgefĂĽhle, mehr Ja zu dir selbst.
Wie: Mit der Timeline identifizierst du die Dynamiken und (Beziehungs-)Muster deiner Kindheit, die jetzt noch tragen, um ihnen Alternativen entgegenstellen zu können.
Dieses Angebot buchenDauer: 10 × 45 Minuten (je Monat z. B. 4 | 2 | 2 | 1 | 1) – dein Tempo über ein halbes Jahr
Ergebnis: Selflove Motherhood. Grenzen benennen und halten in deiner Mutterschaft mit selbst gewählten Beziehungsmustern.
Wie: Mit der Timeline identifizierst du die Dynamiken und (Beziehungs-)Muster deiner Kindheit, mit Genogrammarbeit und Nachbeelterung erspĂĽrst du deine Grenzen und gehst erste Schritte mit ihnen in deinen selbst bestimmten Beziehungsmustern.
Dieses Angebot buchenIn einer ersten Stunde hast du bei mir den Raum einmal innezuhalten, um (dir) „Hallo" zu sagen und dem ersten Echo zu lauschen. So kannst du (er)spüren, was gerade lebendig ist in dir und wie es weitergehen soll. Mit dir. Mit uns.
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