Ich begleite Mütter, die das Gefühl haben sich in herausfordernden Situationen mit ihren Kindern in Wutmonster zu verwandeln, obwohl sie so nie sein wollten, dabei, ihren Zugang zur Liebe, Verbindung und Leichtigkeit wieder zu entdecken.
Meine Herzenswerte sind Liebe, Lachen und Leichtigkeit – eine heitere Bande.
Ich arbeite schon lange mit Kindern und Jugendlichen zusammen. Meine Sozialisation in einem kleinen Städtchen mit seinen Vereinen und Gruppen hat mich sehr geprägt und dazu geführt, dass ich Soziale Arbeit studiert habe. Als ich Mama wurde habe ich mich darauf gefreut, die Welt wieder mit Kinderaugen zu sehen und im Hier und Jetzt mit viel Leichtigkeit und Lachen zu leben. Mit meiner Vorgeschichte, den Methoden und einer klaren Haltung, dachte ich, ich wäre gut vorbereitet, gut gewappnet. Doch es kam anders als erwartet. Im Familienalltag fallen so viele Dinge an. Der Mental Load erhöht sich, die Zuständigkeiten für die Care-Arbeit werden auf den Prüfstand gestellt und dabei steigt der Druck allen und allem immer gerecht werden zu wollen. Langsam, aber sicher verwandelte ich mich in einen funktionierenden Roboter, der sämtliche Aufträge annimmt und ausführt. Dabei stellte ich meine Gefühle und Bedürfnisse hinten an. Diese platzten dann in herausfordernden Situationen so impulsiv und heftig aus mir raus, dass ich wie ein Monster herum wütete. Mein Vorwissen und meine Erfahrung reichten nicht aus, also las ich einen Ratgeber nach dem anderen und folgte unterschiedlichen Seiten auf Instgram. Hier und da konnte ich die Tipps und Ideen umsetzen, trotzdem wurde ich noch oft zur wütenden und harten Mutter. An den wahren Kern meiner Wut, Ohnmacht und Verzweiflung in herausfordernden Situationen mit meinen beiden Kindern konnten alle Tipps nichts lösen. Da war mehr was versorgt und gesehen werden wollte.
Ein Schlüsselpunkt war definitiv, als ich beobachtete, dass meine Tochter in für sie schwierigen Situationen, mein Verhalten nachahmte. Sie reagierte wütend, bockig und in einem aufmüpfigen Ton. Als ich sie fragte, woher sie das Verhalten den hätte, ob gerade Kinder im Kindergarten sich so verhalten, hat die Antwort von ihr gesessen: „Nein Mama, das hab' ich von dir!" Eine Welt brach in mir zusammen, ich wollte doch ein liebevolles Vorbild sein. Ich bin in Tränen ausgebrochen. Mir wurde klar, allein kann sich nichts wesentlich verändern. Denn nach dem Wutausbruch kam, die Scham so ausgerastet zu sein und die Zweifel es doch nicht zu schaffen, es doch nicht anders zu machen und meinen Ballast an meine Kinder zu übertragen.
Ich ging auf die Suche nach Unterstützung, um mich selbst besser zu regulieren und somit meine Kinder liebevoller begleiten zu können. Mit unterschiedlichen großen und kleinen Schritten bahnte ich mir den Weg durch das Gefühlschaos. Durch das Familienfundament von Weltvonunten, Aufstellungsarbeit und systemische Begleitung konnte ich den Wert meiner Wut erkennen. Ich habe erkannt, dass die Wut gut ist und ich auch wütend sein darf. Ich kann sie jetzt als Wegweiser sehen, der mich aufmerksam macht, auf meine innere Stimme, die mir sagen will: deine Grenzen zu wahren ist wichtig und richtig, du darfst deine Gefühle sortieren und das abgeben, was nicht zu dir gehört. Du brauchst Raum für dich ohne verurteilt zu werden. Sich Hilfe zu holen ist eine Stärke und darüber hinaus: Du bist wertvoll, mit all deinen Facetten. Die Erfahrung und das Gefühl Unterstützung von außen zu bekommen und Halt in mir selbst zu finden, möchte ich anderen ermöglichen und weitergeben.
Für mehr Liebe, Leichtigkeit und Lachen im Familienalltag – für heitere Bande.
Zusammen geben wir deiner Wut Raum, um gesehen zu werden.
Ein erstes geschütztes Dampfablassen. Indem ich den Raum halte und du alles fühlen und ansprechen darfst was da ist, ohne Scham und in Sicherheit. Um einen Ort als Mama zu haben, wo die Wut raus kann, ohne jemanden zu verletzen.
Um einfach da zu sein und zu ordnen, was die Wut in dir bewirkt und worauf sie aufmerksam machen will.
Was sich ändert:
Du machst erste Schritte raus aus der Wut und kommst raus aus dem Funktionsmodus und ins frühere Erkennen deiner Bedürfnisse. Du kannst Grenzen setzen, ohne dich deswegen schlecht zu fühlen. Du lernst den Wert hinter deinen Gefühlen zu verstehen und zu schätzen, anstatt diese hintenanzustellen. In schwierigen Situationen musst du daher nicht mehr aus der Haut fahren, sondern schaffst es deine Wut früher zu erkennen und zu regulieren. Somit gelingt es dir souveräner, ruhiger und stressfreier zu handeln und in Verbindung mit dir und deinem Kind zu bleiben.
Der Weg:
Zusammen schauen wir auf deine herausfordernden Situationen. Deine Gefühle mit dem Fokus auf deine Wut bekommen Raum und können so sortiert und eingeordnet werden. Dabei schärfen wir den Blick für deine Bedürfnisse, um diese besser zu benennen und zu kommunizieren.
Dieses Angebot buchenFür Liebe, Lachen & Leichtigkeit
Was sich ändert:
Du spürst mehr Halt in dir selbst, kannst deine Gefühle und Bedürfnisse benennen und zuordnen. Du erkennst den Wert und den Ursprung deiner Wut. Auch in herausfordernden Situationen lernst du klarer Grenzen zu setzen und gleichzeitig warm im Zwischenmenschlichen zu bleiben. Du kannst nach deinen Herzenswerten leben und die Freude im Alltag einziehen lassen.
Der Weg:
Zusammen beleuchten wir intensiv die Hintergründe deiner Gefühle und vor allem deiner Wut. Wir schauen dabei auf deine Familiengeschichte, Interaktionsmuster und Prägungen. Deine unterschiedlichen Rollen bekommen Raum, gesehen und versorgt zu werden. Du spürst, welche Verantwortung bei dir liegt und welche du abgeben kannst.
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