Du funktionierst nach außen, dein Kalender läuft, dein Kind ist gut versorgt und trotzdem fühlst du dich innen oft leer, unsicher oder allein. Ich begleite Mütter und FLINTA mit sozialen Ängsten dabei, ihre Identität und ihren eigenen Platz im Leben zu finden. So wächst dein Kind mit einer Mutter auf, die in sich zuhause ist und ihm genau das vorlebt.
Die Frage nach Identität und Zugehörigkeit begleitet mich seit Beginn an. Durch meine transnationale Adoption und meine Lebensgeschichte, die auch von Diskrimminierung geprägt wurde, sind viele Lücken in mir entstanden. Jedoch habe ich früh gelernt, dennoch gut zu funktionieren und viel Verantwortung zu tragen, die nicht meine war. Nach außen wirkte ich stark und unabhängig. Doch innerlich begleiteten mich lange Einsamkeit, Unsicherheit und die Angst, mich in sozialen Situationen unbeschwert zu zeigen. Als ich Mutter wurde, wollte ich es unbedingt anders machen. Doch gerade in der Elternschaft wurden alte Schutzmuster, alte Gefühle und ungelöste Themen wieder spürbar. Obwohl ich bereits viel reflektiert, gelernt und an mir gearbeitet hatte, merkte ich, wie sehr mich meine eigenen Prägungen noch beeinflussten. Und wie schwer es mir fiel, die innere Sicherheit zu leben, die ich mir für mich und mein Kind wünschte. Der Wendepunkt begann, als ich aufhörte, gegen mich selbst und meine Ängste zu kämpfen. Ich verstand, dass meine Muster einmal wichtig waren. Dass sie mir geholfen hatten, meinen Weg zu gehen. Und dass sie mich heute gleichzeitig daran hinderten, mich wirklich verbunden, frei und sicher zu fühlen. Ich lernte, meine inneren Stimmen besser zu verstehen und zu ordnen, milder auf mich zu blicken und mir selbst Halt zu geben. Heute begleite ich Mütter und FLINTA, die sich auf dem Spielplatz, in der Kita-Garderobe oder mitten im eigenen Leben innerlich oft fremd und allein fühlen, mit einer sozialen Angst, die sie meist gut verbergen können. Ich begleite sie dabei, ihr eigenes Sein zu finden, ein sicheres Zuhause in sich selbst aufzubauen und ihre Kinder emotional präsent zu begleiten. Behutsam, systemisch, in deinem Tempo und ohne Bewertung.
Fragst du dich manchmal, wer du eigentlich (noch) bist neben all den Rollen, die du in deinem Leben einnimmst? Und wer möchtest du heute sein? Vielleicht weißt du es nicht (mehr) oder wusstest es eigentlich noch nie so richtig. Zu groß und erdrückend waren und sind die Erwartungen an dich, Zuschreibungen und kritischen Stimmen im Außen und längst auch die, die du verinnerlicht hast. Gemeinsam gehen wir auf die Suche nach dem, was DU eigentlich fühlst und willst. Und sortieren, was wirklich zu DIR gehört, damit du DICH finden kannst.
Herzklopfen vor dem Elterngespräch, das Gedankenkarussell nachts, die Stimme, die sagt, du seist zu viel oder zu wenig. Soziale Ängste belasten dich in der Elternschaft oft noch vehementer als zuvor, verstärkt durch Scham und den Anspruch, funktionieren zu müssen. In meiner Begleitung muss sich deine Angst nicht verstecken. Wir schauen auf ihre guten Gründe und stärken die Anteile in dir, die Verbindung, Halt und Lebendigkeit möglich machen. So wird aus beschämter Isolation Schritt für Schritt Selbstanbindung und Verbundenheit im Außen.
Du weißt um deine Herzenswerte, willst deinem Kind ein souveränes und sicheres Vorbild sein, es „richtig" machen. Cyclebreaking bedeutet nicht, alles perfekt zu machen. Es bedeutet, zuerst bei dir anzufangen, dich um deine alten "Wunden" zu kümmern. Dann kannst du deinem Kind auch Sicherheit, Freiheit und Verbundenheit schenken.
Für dich, wenn …
Was sich verändert:
Du lernst, deine Selbstabwertung und Unsicherheit in genau diesen Momenten zu erkennen, statt von ihnen überrollt zu werden. Mit mehr Milde für dich selbst darf deine Scham kleiner werden. Ein erstes Bewusstsein entsteht, auch dafür, wie erschöpfend dieses Funktionieren nach außen eigentlich ist.
Wie das funktioniert:
Wir schauen uns deine guten Gründe hinter der Angst an. Du lernst, deine inneren Stimmen in genau den Momenten zu erkennen, in denen du im Kontakt mit anderen erstarrst. Du entdeckst deine Ressourcen und zeigst dich mit all deinen Gefühlen. Hier wirst du gehalten, ohne bewertet zu werden.
Format: 5 Sessions in 8 Wochen möglich als Einzelsessions à 45 Minuten oder Doppelsessions à 90 Minuten – so, wie es stimmig für dich und deinen Prozess ist.
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Was sich verändert:
Wir schauen tiefer auf deine guten Gründe, deine bisherigen Strategien wie die Hochfunktionalität, die dich lange geschützt hat. Deine Ressourcen und deine Selbstanbindung werden gestärkt, deine alten Wunden versorgt. So wächst ein Wissen um deinen Wert, das du auch im nächsten Kontakt mit anderen bei dir trägst, ohne dich beweisen zu müssen. Deine innere Sicherheit kann wachsen, auch durch neue, korrigierende Erfahrungen.
Wie das funktioniert:
Wir versorgen dein inneres Kind nachträglich und stärken deine Ressourcen, damit du im Kontakt mit anderen freier und selbstwirksamer wirst, statt dich hochfunktional durchzukämpfen. Mit systemischer Aufstellungsarbeit schauen wir, woher deine Muster kommen, was in deinem Familiensystem unbewusst wirkt und was du zurückgeben darfst.
Format: 10 Sessions in 3–4 Monaten möglich als Einzelsessions à 45 Minuten oder Doppelsessions à 90 Minuten – so, wie es stimmig für dich und deinen Prozess ist.
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